Bad König – Die Landtagsabgeordnete Sandra Funken begrüßt die zum Jahresende erfolgte Vergabe der Bauleistungen für den Neubau der Zeller Talbrücke an die Arbeitsgemeinschaft Eiffage Infra-Süd und Eiffage Infra-West. Hessen Mobil habe damit einen entscheidenden Meilenstein gesetzt, um die Verkehrsanbindung im Odenwald so schnell wie möglich wiederherzustellen.
„Es ist ein sehr positives Signal für die gesamte Region, dass es bei der Zeller Brücke jetzt zügig vorangeht“, so Funken. „Viele Pendlerinnen und Pendler, Familien, Betriebe und Rettungskräfte sind Tag für Tag auf diese wichtige Verkehrsachse angewiesen. Die Sperrung hat gezeigt, wie verletzlich die Infrastruktur ist. Umso wichtiger ist, dass der Ersatzneubau jetzt Fahrt aufnimmt.“
Ende April 2025 waren bei engmaschigen Prüfungen Risse im Beton festgestellt worden, woraufhin die Brücke als Sicherheitsmaßnahme gesperrt werden musste. Für Funken ist die nun beschlossene Vergabe ein entscheidender Fortschritt: „Die Zeit bis zur Vergabe konnte durch enge Abstimmung aller Beteiligten spürbar verkürzt werden. Das zeigt, dass Bund, Land, Hessen Mobil und die kommunale Ebene gemeinsam mit hohem Tempo an einer Lösung arbeiten.“
Besonders hervor hebt die Abgeordnete, dass die Bauvorbereitungen bereits im Frühjahr 2026 beginnen können und die eigentliche Bauzeit auf rund ein Jahr angesetzt ist. „Das schnelle Tempo gibt Zuversicht. Es zeigt, dass Infrastrukturpolitik im ländlichen Raum höchste Priorität haben muss – und hier auch bekommt“, so Funken.
Gleichzeitig dankt sie den Bürgerinnen und Bürgern der Region für ihre Geduld: „Die Einschränkungen im täglichen Leben sind erheblich. Deshalb ist es wichtig, dass über die Fortschritte transparent informiert wird.“ Funken begrüßt daher das digitale Informationsangebot von Hessen Mobil, unter anderem über WhatsApp und die Projektseite.
Abschließend betont Sandra Funken: „Der Neubau der Zeller Brücke ist nicht nur ein Bauprojekt, sondern ein zentraler Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Odenwalds. Eine gute Verkehrsanbindung ist Lebensader und Standortfaktor zugleich. Ich werde den Fortgang weiterhin eng begleiten.“